Seminar von Petra Löffler
Der anthropogene Klimawandel im Anthropozän stellt auch die visuelle Kultur vor Herausforderungen – nicht nur hinsichtlich der Darstellbarkeit von und der Sensibilisierung für Erderwärmung und Klimakatastrophen (Waldbrände, Flutwellen, Überschwemmungen), sondern auch hinsichtlich des ökologischen Fußabdrucks ihrer materiellen Produktions-, Distributions- und Rezeptionsbedingungen. Der Verbrauch von Ressourcen und Energie beschäftigt längst nicht nur die multinationale Filmindustrie. Das Seminar wird die Problematik der Darstellung des anthropogenen Klimawandels mit der Frage nach alternativen Ökologien des Films verbinden.
‘Wasser als filmisches Motiv: Zur audiovisuellen Repräsentation und Perzeption von Wasser in Mendoza, Argentinien
Film von Richard Kachel
Der Film geht aus den Diskussionen des Seminars „Ökologien des Films im Anthropozän“ sowie dem Workshop „Records of Disaster – Infrastrukturen und materielle Zeugen des Klimawandels“ am 28. und 29. April 2022 am Edith-Russ-Haus für Medienkunst hervor.